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postheadericon Wenn Hunde Dinge zerstören…

Junge Hunde kauen für ihr Leben gern auf allen, nur erdenklichen Dingen herum. Wählerisch sind sie dabei nicht, die Lieblingsschuhe von Frauchen werden genauso gerne genommen, wie ein Stuhlbein, oder Herrchens Lesebrille. Hauptsache “Hund” kann seine Beißerchen mal so richtig ausprobieren.

Um das zu verhindern, lassen Sie Ihren Hund anfangs nicht im ganzen Haus bzw. Wohnung allein herumlaufen. Es gibt einfach zu viele Möglichkeiten, bei denen Ihr Hund sich unbemerkt sämtliche Sachen stibiezen und zerkauen kann.

Sie ersparen sich viel Ärger, wenn Sie in der ersten Zeit vermeiden viele Dinge achtlos im Haus herumliegen zu lassen.

Hat Ihr Hund sich aber schon sein Lieblingskauobjekt ausgewählt, z. B. das Tischbein des Tisches in der Küche, können Sie Ihn damit austricksen, indem Sie das Tischbein ganz einfach mit AKS-Paste, scharfen Senf oder Tabasco einschmieren.

 

Auf jeden Fall tragen Sie dafür Sorge, dass Ihr Hund seinen Kautrieb auch richtig ausleben kann. Dafür gibt es spezielle Kauartikel im Zoofachgeschäft. Hartes Schwarzbrot, Rinderkopfhaut und Hundespielzeug aus Hartgummi sind auch sehr beliebt.

Damit Ihr Hund nicht all zuviel Blödsinn und Chaos verbreitet, lasten Sie Ihren Hund immer gut aus. Damit sind nicht nur ausgedehnte Spaziergänge gemeint.Ein Hund muss jeden Tag ausreichend, d. h.mehrere Stunden tägl. geistig und körperlich ausgelastet werden. Mit spannend geszalteten Spaziergängen, in häufig wechselnder Umgebung und mit Such Spielen, Versteckspielen, Tricks u.v.m werden Sie Ihrem Hund ganz sicher gerecht.

Oft zerstören Hunde Dinge auch nur aus Langeweile.

 

 

 

 

postheadericon Sie überlegen, Ihren Rüden kastrieren zu lassen?

Dabei ist es immer wichtig, den Einzelfall zu betrachten und genau abzuwägen.

 

Vorteile

Rüden mit einem ausgeprägten Sexualtrieb, tut man einen großen Gefallen mit einer Kastration und ausserdem kann dadurch das Prostatakrebsrisiko bei sehr triebigen Hunden gemindert werden.

 
Meistens ist eine Kastration eine große Erleichterung für den Rüden, weil der ganze, durch Testosteron bedingte Stress wegfällt. Der Rüde ist meist deutlich entspannter und ruhiger.
Rüden neigen weniger zum Streunen.
Ein kastrierter Rüde ist meist deutlich leichter zu handhaben.
Bei Aggressionen (z.B. gegen andere Rüden) kann eine Kastration gegebenenfalls Abhilfe schaffen. Laut einer Untersuchung ist bei etwa 60% der Rüden, die sich gegenüber ihren männlichen Artgenossen aggressiv verhalten, durch die Kastration eine Besserung zu erzielen.

 

 

Nachteile einer Kastration

In den letzten Jahren wurden vermehrt Fälle von Harnträufeln nach einer Kastration bekannt.
Bei einigen Hunden verändert sich das Fell. Es wird plüschiger.
Rüden, die sehr früh kastriert werden, reifen fast immer sozial nicht richtig aus und verhalten sich zeitlebens wie ein junger Hund. Dieses führt oft zu Problemen mit anderen Hunden.
Oft können Rüden unmittelbar nach einer Kastration nach einer läufigen Hündin riechen, meist legt sich dies aber schon nach kurzer Zeit wieder. Allerdings gibt es auch Fälle, in denen ein Rüde „dauerläufig“ riecht. Diese Wahrscheinlichkeit ist aber sehr gering.
Kastrierte Hunde bekommen oftmals poröse Knochen und auch andere Erkrankungen, die auf die fehlenden Geschlechtshormone zurück zu führen sind.

 

 

Unsichere Rüden sollte man eher nicht kastrieren. Das weg fallende Testosteron könnte die Unsicherheit noch verstärken. Testosteron macht nämlich u. a. selbstbewusst.

 

 

Fazit

Untersuchungen haben ergeben, dass das Todesalter meist unabhängig von einer Kastration ist.
Es gibt Rüden, die ihr ganzes Leben vollkommen unkompliziert durchs Leben gehen, ohne großes Interesse an läufigen Hündinnen und keine dominanten Ambitionen gegenüber anderen Rüden zeigen.
Eine Rüdenkastration ist zwar meist unspektakulär, aber trotzdem bleibt es ein operativer Eingriff, der bei Ihrem Hund Schmerzen verursachen wird. Ohne triftigen Grund sollte man sich daher nicht für eine Kastration entscheiden.

postheadericon Die Körperpflege des Hundes

Die tägliche Körperpflege des Hundes fördert nicht nur das gegenseitige Vertrauen, sondern informiert den Hundehalter über den Gesundheitszustand seines Hundes. Wer sich regelmäßig mit der Pflege seines Hundes beschäftigt, erkennt frühzeitig etwaige Veränderungen und kann sofort reagieren.

 

So wird ein gepflegter Hund in aller Regel gesünder sein, sich fit fühlen und einfach schöner aussehen. Zur Körperpflege des Hundes gehört die Fellpflege, die gerade bei langhaarigen Rassen täglich erfolgen sollte, damit das Haarkleid nicht verfilzt. Wird der Hund schon als Welpe an das tägliche Kämmen und Bürsten gewöhnt, wird er es schon bald als angenehm empfinden und sich auf die tägliche Fellpflege freuen.

 

Ab und an muss das Haarkleid des Hundes in Form gebracht werden. Dies wird am besten einem geübten Fachmann überlassen, allerdings können zu lange Haare im Augen – und Ohrenbereich selbst mit einer entsprechenden Hundeschere gekürzt werden.

 

Bei den Pfoten des Hundes sollte darauf geachtet werden, dass die Haare nicht zu weit über den Ballen und die Krallen hinausstehen und dort gegebenenfalls gekürzt werden.

 

Normalerweise ist tägliches Bürsten für die Fellpflege ausreichend, hat sich der Hund allerdings im Schlamm gewälzt oder ist es aus medizinischen Gründen notwendig, sollte er ein Bad nehmen. Auch im Winter, wenn er mit seinen Pfoten auf salzigen Wegen gelaufen ist, ist es ratsam, die Pfoten mit warmem Wasser zu waschen und gründlich zu trocknen.

 

Bei einem Hundebad wird das Haarkleid des Hundes vorsichtig mit der Duschbrause befeuchtet, dabei sollte das Wasser lauwarm sein. Danach wird ein spezielles Hundeshampoo verwendet, mit dem der Hund gründlich einshampooniert wird, das Shampoo kurz einwirken lassen und gründlich ausspülen. Anschließend wird der Hund in ein angewärmtes Handtuch gehüllt, trocken gerubbelt und eventuell geföhnt. Danach kann er auf seinem Schlafplatz, der trocken und zugfrei sein sollte, vollständig trocknen und sich eine Ruhepause gönnen. Wird der Hund von klein auf an das Baden gewöhnt, wird er auch als erwachsener Hund keine Probleme dabei haben.

 

Zur Körperpflege des Hundes gehören ebenfalls die Kontrolle der Augen, Ohren und Zähne. So sollten Augen und Ohren täglich inspiziert werden, um eventuelle Krankheiten frühzeitig zu erkennen. Für die Zahnhygiene kann spezielle Hundezahnpasta verwendet werden oder, wenn der Hund das nicht mag, besondere Kauknochen für die Zahnhygiene angeboten werden.

 

Bei einem Kontrollgang zum Tierarzt kann dieser eventuellen Zahnstein entfernen, den Gehörgang des Hundes kontrollieren und allgemein den Gesamtzustand des Hundes untersuchen.
Als kleinen Tipp kann man bei schlappohrigen Hunden die Ohren Lüften

postheadericon Beißerei – Wie verhalte ich mich richtig?

Aus Spiel kann auch mal Ernst werden! Allerdings zeigen Hunde bestimmte Signale, aus denen wir ablesen können, ob sich eine Situation zuspitzt oder harmlos verlaufen wird. Hunde kommunizieren ständig. Als Hundehalter sollten wir die Sprache unserer Hunde verstehen lernen. Darum hier einige Tipps, um eine Beißerei bestenfalls zu verhindern oder zumindest verantwortungsvoll reagieren zu können.

 

 

Werden Hunde bei einer Rauferei plötzlich mucksmäuschenstill und starren sich an, ist Alarmstufe Rot angesagt. Der „starre Blick“, also direkter anhaltender Augenkontakt zwischen zwei Hunden, ist ein Anzeichen von Ernsthaftigkeit. Ebenso ist ein durchgehend gesträubtes Nackenfell „Bürste“, von Hals bis zur Rute ein Zeichen von Aggressivität oder zumindest von deutlichem Unbehagen. Wenn Hunde ernsthaft verletzen wollen, zeigt sich dieses auch daran, dass das Maul des Hundes rund wird, bevor der Hund ernsthaft beißt.

 

 

Meist reagieren Hundebesitzer allerdings übervorsichtig. Hunde sollten auch die Möglichkeit haben, miteinander zu kommunizieren und Unstimmigkeiten auszudiskutieren und ein zu frühes Eingreifen würde gegebenenfalls den Konflikt beider Hunde nur noch schüren. Auch wir Menschen können Konflikte nur aus der Welt schaffen, indem wir darüber reden und uns ihnen stellen. Unausgesprochenes führt nur all zu oft zu einer Verstärkung dieser. “Das offensive Aggressionsverhalten Artgenossen gegenüber zuzulassen, ist unverantwortlich.” Zitat des Verhaltensforscher Günther Bloch. Diese Meinung teilt auch der Verhaltensbiologe U. Gansloßer: „Selbstverständlich ist jeder Hundebesitzer verantwortlich dafür, dass es nicht zu schwer wiegenden Auseinandersetzungen kommt.“

 

 

Kommt es tatsächlich einmal zu einer ernsthaften Auseinandersetzung zwischen zwei Hunden, liegt es nun an den jeweiligen Hundehaltern, in dieser Situation richtig und somit verantwortungsbewusst zu reagieren.

 

 

Beide Hundebesitzer sollten laut stampfend evtl.mit dem Wort Tschüss, (wenn der Hund dieses Wort mit dem Verschwinden Herrchens oder Frauchens verknüpft hat) zügig in jeweils entgegengesetzter Richtung laufen.

 

 

Laut stampfend deshalb, damit die Hunde auch die Möglichkeit haben, das Verschwinden ihrer Besitzer im Eifer des Gefechts zu registrieren. Schon fehlt den Draufgängern, ohne unmittelbarer Nähe ihrer Menschen, der starke Partner im Rücken, der sie in ihrem Kampf nur noch bestärkt hätte. Mit grosser Wahrscheinlichkeit werden die beiden Hunde von einander ablassen, um eiligst ihrem Menschen folgen zu können.

 

 

Oft sieht die Reaktion von Hundehaltern jedoch ganz anders aus. Unmittelbar hinter ihren Hunden stehend, fangen sie meist laut und aufgeregt an, nach ihrem Liebling zu rufen oder gar zu schreien. Dieses hat jedoch eine kontraproduktive Wirkung, denn lautes Geschrei von Hundebesitzern kann von den Hunden als Anfeuerung verstanden werden und wirkt somit auch noch bestärkend für diese.

 

 

Auch das Rufen des Hundes bei seinem Namen oder mittels eines bestimmten Kommandos wie z. B. hier, komm, Fuß oder ähnliches, ist nicht nur unfair seinem Hund gegenüber, sondern kann diesen auch noch in zusätzliche Gefahr bringen! Sicherlich- ein gut erzogener Hund könnte darauf reagieren, würde aber evtl. bei seinem Gegenüber das Gesicht verlieren. Man sollte seinem Hund auf jeden Fall die Chance geben, einen für ihn, in dieser brenzlichen Lage, günstigen Augenblick des Herankommens frei wählen zu dürfen, um sich nicht in Gefahr zu bringen. Wer seinen Hund also mit speziellem Kommando ruft, bringt ihn damit in einen Konflikt, da er im unmittelbarem Kampf mit seinem Gegenüber gar nicht in der Lage wäre, gehorchen zu können. Auf jeden Fall gilt für Hundebesitzer;

 

 

Haben sich zwei Hunde nun doch ernsthaft ineinander verbissen, empfiehlt es sich, ein lautes oder ungewohntes Geräusch zu erzeugen, damit die Hunde sich umschauen, die oder den jeweiligen Hund an den Hinterläufen um zu drehen, einen Stock in das Gebiss zu schieben, um die Beißkraft umzuleiten oder man träufelt dem Hund oder beiden Hunden, Wasser ins Ohr. Dadurch wird der Reflex des sich -schüttelns ausgelöst und der Hund löst zwangsläufig den Biss.

postheadericon Grundlegendes zu Ernährung des Hundes

Die Ernährung des Hundes wird im Wesentlichen von seiner Rasse, seinem Alter und seinem Gesundheitszustand bestimmt. Dabei sollte das Hundefutter ausgewogen und auf die individuellen Bedürfnisse des Hundes abgestimmt sein. Allerdings ist das Thema Ernährung beim Hund inzwischen eine Philosophie für sich.

Besonders wichtig ist bei allen Futtersorten, dass der Hund immer frisches Wasser zur Verfügung hat. Hundefutter wird in zahllosen Sorten angeboten, sodass die richtige Auswahl dem unerfahrenen Hundebesitzer nicht leicht fällt und er sich Rat und Hilfe beim Züchter, dem Tierarzt seines Vertrauens, seiner Hundeschule oder bei anderen Hundehaltern holen kann.

Für eine gute Entwicklung und eine regelmäßige Verdauung braucht der Hund nahrhafte Kost, die in ausgewogener Menge Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate sowie Vitamine, Ballaststoffe und Mineralstoffe enthält. Der Nahrungsbedarf richtet sich dabei nach dem Alter, der Rasse und den Lebensgewohnheiten des Hundes. So braucht ein Hund, der sehr viel Auslauf und Bewegung hat, entsprechend mehr, oder anderes Futter, als ein Hund, der z. B. alters- oder krankheitsbedingt nur zu kurzen Spaziergängen ausgeführt wird. Tragende und säugende Hündinnen benötigen wiederum eine andere Futterzusammenstellung.

Ob der Hund nun mit Trockenfutter, Frischfutter (BARF) oder Dosenfutter ernährt wird, hängt von der Einstellung des Hundehalters ab. Wird die Futtersorte gewechselt, sollte dies nicht abrupt geschehen, sondern langsam und schrittweise.

Trockenfutter ist wohl die einfachste Art, seinen Hund zu ernähren, da es im Handel in vielen unterschiedlichen Sorten erhältlich und auch gut zu Hause zu lagern ist. Die Fütterungsempfehlung steht zwar auf der Verpackung, kann aber sehr vom wirklichen Bedarf des Hundes abweichen. Bei dieser Form der Fütterung muss dem Hund immer ausreichend Wasser zur Verfügung gestellt werden.

Dosenfutter, auch Nassfutter genannt, ist in vielen unterschiedlichen Geschmacksrichtungen und Zusammensetzungen erhältlich. Auf Dauer ist Dosenfutter meist teurer als Trockenfutter und benötigt bei der Lagerung zu Hause meist mehr Platz.

Viele Hundebesitzer ernähren ihre Hunde auch mit Frischfutter, da sie hier die Bestandteile des Futters selbst zusammenstellen können. Auch bei zu Allergien neigenden oder kranken Hunden kann eine Umstellung auf Frischfutter eine sinnvolle Alternative zu Fertigprodukten sein.

postheadericon Mit dem Hund verreisen

Wer mit seinem Hund verreisen möchte, sollte dabei einige grundlegende Dinge beachten. Die verschiedenen Urlaubsländer haben meist unterschiedliche Bestimmungen für die Ein- und Durchreise mit Tieren, sodass es unerlässlich ist, sich vor Urlaubsantritt über die Bestimmungen der jeweiligen Länder zu informieren.

 

Einige Impfungen müssen eventuell aufgefrischt werden, sodass es ratsam ist, sich bereits einige Wochen vorher bei seinem Tierarzt oder dem Konsulat des Urlaubslandes sachkundig zu machen. Seit einiger Zeit verlangen viele Länder den EU-Heimtierausweis, in dem Name, Alter, Geschlecht und Rasse des Hundes eingetragen sind, die entsprechenden Impfungen nachgewiesen werden und die Chip-Nummer des Hundes vermerkt ist.

 

Dieser Ausweis muss vollständig ausgefüllt und die Impfungen müssen gültig sein, ansonsten kann es bei Grenzkontrollen und bei Kontrollen am Flughafen zu Problemen kommen. Bei einer Reise mit dem Auto sollten gewohnte Utensilien, wie die Decke des Hundes, Futter- und Wassernapf, Hundeleine, sein Lieblingsspielzeug und eventuell genügend Vorrat an Futter und Wasser mitgenommen werden.

 

Auch eine kleine Reiseapotheke, speziell für den Hund, sollte dabei sein. Falls der Hund am Urlaubsort erkranken sollte, ist es ratsam, sich bereits vorher nach einem Tierarzt zu erkundigen, damit im Ernstfall schnell gehandelt werden kann. Vor Antritt der Reise sollte der Hund nicht überfüttert werden, um Übelkeit während der Fahrt zu vermeiden.

 

Ebenso helfen regelmäßige Pausen mit kleineren Spaziergängen, dass der Hund während der Autofahrt nicht überfordert wird und sich wohl fühlt.

 

Bei einer Flugreise ist es wichtig, sich vorher zu erkundigen, ob der Hund in der Kabine oder im Frachtraum mitreisen kann. Reist er im Frachtraum, ist es hilfreich, wenn er sich bereits einige Zeit vorher an seine Hundebox gewöhnt, damit er am Flughafen nicht unnötigem Stress ausgesetzt ist. Mit diesen Vorbereitungen sollte einem entspannten Urlaub mit Hund nichts mehr im Wege stehen, sodass Hund und Herrchen erholt aus dem Urlaub zurückkehren.

postheadericon Die Körpersprache des Hundes

Hunde zeigen im Umgang mit ihren vierbeinigen Gefährten und dem Menschen andere Gepflogenheiten als Menschen untereinander. Damit sich Menschen und Hunde verstehen, ist es wichtig, dass der Mensch die Körpersprache des Hundes verstehen lernt.

 
 

Hunde benutzen ihre Körpersprache, um Stimmungen auszudrücken und benutzen dazu ihre Körperhaltung, ihre Gesichtsmimik, den Schwanz, die Stellung der Ohren und des Fells. Unterstrichen wird die Körpersprache durch Knurr- oder Winsellaute.

 

 

Ein entspannter Hund zeigt dies durch eine entspannte Körperhaltung an, die Ohren befinden sich in ihrer natürlichen Stellung, die Rute hängt nach unten, Halsmuskeln und Schnauze sind entspannt.

 

 

Ein Hund, der seine Überlegenheit demonstrieren möchte, versucht, so groß und kräftig als möglich zu erscheinen. Er zeigt dies durch aufgestellte Ohren (sofern möglich) und einen hoch erhobenen Kopf. Die Stellung der Rute ist ein wichtiges Anzeichen für die Stimmung des Hundes. Ein selbstbewusster Hund trägt seine Rute so hoch es seine Rasse zulässt. Ängstliche Hunde machen sich ganz klein, legen die Ohren dicht an den Kopf und die Rute wird zwischen die Hinterläufe geklemmt.

 

 

Ein rangniedriger Hund wird sich einem ranghöheren Hund meist von der Seite und in geduckter Haltung nähern. Dabei wedelt er mit der herabhängenden Rute oder rollt sich als Geste der Unterwerfung auf den Rücken.

 

 

Will der Hund spielen, hebt er meist eine Vorderpfote oder senkt seinen Oberkörper und hebt sein Hinterteil an. Dabei bellt er manchmal, um die Aufmerksamkeit des Hundebesitzers oder des anderen Hundes auf sich zu ziehen oder bringt ein Spielzeug und legt es vor seinen Besitzer. Will er mit anderen Hunden spielen, springt er ausgelassen um diese herum und fordert sie so zum Spielen auf.

 

 

Außer mit der Körpersprache agieren Hunde untereinander auch mit Duftsignalen.

postheadericon Das Erlernen der Beisshemmung beim Welpen

Welpen haben sehr spitze Zähnchen und die sogenannte Beißhemmung muss ein Welpe erst einmal lernen. Es wird sogar vermutet, dass die Zähne nur aus diesem Grund so spitz sind, damit sich die jungen Hunde im Spiel untereinander, der Wirkung Ihrer Zähne bewusst werden.

 

Also muss man dem Welpen seine Grenzen erst einmal aufzeigen. Sagen Sie ein bestimmtes Wort, z. B. ” Aua “,  wenn Ihr Welpe im Spiel mit Ihnen zu Grob ist und beenden Sie das Spiel abrupt.

 

 

Fordern Sie Ihren Welpen ruhig mehrmals täglich zum gemeinsamen Spiel auf, aber pushen Sie es nicht unnötig hoch. Dadurch würden Sie sich nur einen schnell aggressiven und sich schnell überdrehenden Hund erziehen.

 

 

 

Es ist immer ratsam mit seinem Welpen eine Welpenspielgruppe zu besuchen. Dort lernt der Welpe sich im Spiel mit anderen sozial zu verhalten und die Beisshemmung wird auf natürlich Weise erlernt.

postheadericon Wie beschäftige ich meinen Hund ?

Die meisten Hunderassen wurden speziell für einen bestimmten Gebrauch gezüchtet und waren z. B. als Hütehunde, Jagdhunde, Wachhunde, Schutzhunde und für andere Zwecke aktiv. Heute leiden viele Hunde unter Langeweile, weil sie zu wenig Bewegung, zu wenig Auslauf oder zu wenig Spielmöglichkeiten geboten bekommen. In diesen Fällen passiert es, dass gelangweilte Hunde Schuhe zernagen, Teppiche anfressen Verhaltensstörungen entwickeln oder einfach nur traurig auf ihrem Schlafplatz liegen.

 

 

Um seinen Hund zu beschäftigen, kann man einer Hundeschule beitreten. In vielen Hundeschulen gibt es viele abwechslungsreiche Spielmöglichkeiten für Hunde und Menschen, sowie für Hunde untereinander.

 

 

Aber auch der tägliche Spaziergang kann zu Spiel und Spaß genutzt werden. Auf Dauer wird es dem Hund sicherlich langweilig, immer nur neben seinem Herrchen herzulaufen. Viel lieber schnuppert er mal hier und da und freut sich, wenn der Hundebesitzer sich Beschäftigungsmöglichkeiten für ihn einfallen lässt.

 

 

Wie wäre es denn mit Verstecken? Das kann auf jedem Spaziergang immer wieder geübt werden, falls der Hund anfangs kein Interesse zeigt, sein Herrchen zu suchen. Besonders, wenn es hinterher ein Leckerlie als Belohnung gibt, wird sich der Hund begeistert aufmachen, um sein Herrchen wieder zu finden.

 

 

Ball werfen ist wohl eines der beliebtesten Spiele für draußen und die meisten Hunde werden nicht müde, immer wieder den Ball zu suchen und zu bringen. Dieses Spiel kann hervorragend in die Grundausbildung des Hundes integriert werden und die Kommandos werden so auf spielerische Weise immer wieder geübt. Vorsicht beim Stöckchen werfen, dabei kann ein Hund sich schnell verletzen.

 

 

Hundespielzeug für drinnen und draußen eignet sich wunderbar, um sich mit seinem Hund zu beschäftigen. Ob das ein Bällchen oder ein anderes Hundespielzeug ist, ist dabei ohne Bedeutung. So kann auch bei schlechtem Wetter im Haus gespielt werden und der Hund wird sein Spielzeug immer wieder begeistert suchen.

 

 

Eine Hundesportart aus England erfreut sich auch hierzulande immer größerer Beliebtheit. Bei Agility geht es darum, einen Hindernisparcours zu überwinden, die Hunde werden gefordert und haben gleichzeitig Spaß dabei.

 

 

Gerade im Bereich Hundesport gibt es viele Beschäftigungsmöglichkeiten für Hunde, sodass gelangweilte Hunde der Vergangenheit angehören.

postheadericon Lieber einen Rüden oder eine Hündin?

Wer sich für die Anschaffung eines Hundes entschieden hat, steht unweigerlich vor der Frage: Rüde oder Hündin? Einige Eigenschaften sind bei Rüden und Hündinnen verschieden stark ausgeprägt, dies lässt sich aber nicht in grundlegende charakterliche Unterschiede unterteilen, die nur auf das Geschlecht bezogen sind.

 

Im Großen und Ganzen lässt sich sagen, dass Hündinnen manchmal leichter zu erziehen sind und sich auch problemloser in die Familien einordnen als ein Rüde, der manchmal in seinem Auftreten selbstbewusster und bestimmter ist.

 

Rüden neigen überdies oft dazu, sich ab der Pupertät Auseinandersetzungen mit anderen Hunden zu liefern. Allerdings können sich die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei den verschiedenen Rassen verwischen, sodass diese Aussagen ganz bestimmt nicht eindeutig auf alle Hunde zutreffen. Rüden bedürfen oftmals mehr Energie,bzw. Durchsetzungsvermögen von Seiten des Hundehalters und sind nicht ganz so leichtführig wie viele Hündinnen.

 

Hündinnen vertragen sich zwar oftmals besser mit anderen Hunden, sind aber dafür zweimal im Jahr läufig, falls sie nicht kastriert wurden, und benötigen ihn dieser Zeit besondere Aufmerksamkeit, da sie in dieser Phase stärker das Interesse der Rüden hervorrufen und auch selbst auf Partnersuche gehen können.

 

In dieser Zeit könnte sich ein Spaziergang mit einer Hündin schwieriger gestalten, da die Rüden den Geruch der Hündin aufnehmen und ihr natürlich nachlaufen möchten. Rüden neigen dazu, ihr Revier zu markieren und neigen zum streunen, wenn sie eine läufige Hündin in der Nähe wittern. In dieser Zeit ist die besondere Aufmerksamkeit des Hundehalters gefragt.

 

Eindeutige Vor- oder Nachteile gibt es bei der Entscheidung für Rüden oder Hündinnen nicht. Letztendlich ist es eine persönliche Entscheidung des Hundehalters, mit allen auftretenden Konsequenzen, die das jeweilige Geschlecht mit sich bringt.

 

Wer sich für einen Hund entschieden hat, Talent für Hundeerziehung hat und ihn liebevoll, souverän und konsequentl erzieht, für den hat die Entscheidung, ob Rüde oder Hündin, im täglichen Zusammenleben keine wesentliche Bedeutung.